LC Bozen Triathlon

LC Bozen Montigglman

LC Bozen BOclassic

User Login

 


 


 

Zwei Handvoll Athleten stellen sich DER Herausforderung ...









Der Wettergott meinte es nicht gut mit etwa einem Dutzend Abenteuerlustigen, die sich etwa Mitte August aufmachten, um unser Land von Osten nach Westen zu durchqueren: mit Rad und Per Pedes …: Für Stefan, Lorenz, Andreas, Klaus, Ernst, Hermann, Gabi, Judith, Greti, Dieter war Stopp in Falzeben hoch über Meran. Das bedeutet: … wir haben noch eine Rechnung offen … 2015??? – Damit dieses Unternehmen gelingen konnte musste sich Reinhold aufopfern und eine Südtirol-Tour mit dem Kleintransporter machen … Danke!!

Mitte August überraschte Stefan uns mit einer –seit Jahrzehnten- gereiften Idee …wir sollten das vollenden, was vor zwanzig Jahre nicht ganz geglückt war: Die Südtirol-Durchquerung von Ost nach West mit Rennrad und Per Pedes …
Idee? Nein, es war schon ein ausgereiftes Projekt, das Steve uns da präsentierte …
Plan:
Anfahrt nach Winnebach mit gemütlichem Pizzaessen, Übernachtung unter Sternenhimmel und am nächsten Tag dann das volle Programm – entweder als Einzelkämpfer/-in oder in der Staffel:
- Von der östlichen Landesgrenze bei Winnebach mit dem Rennrad nach Vahrn bei Brixen und steil hinauf nach Schalders (75km/750Hm)

- Von Schalders über Lorenzischarte-Latzfonser Kreuz-Getrummer Alm nach Sarnthein, hinauf Richtung Meran 2000 über das Kreuzjöchl und hinunter nach Falzeben (42km/2550Hm)
- Umstieg auf das Rennrad und Sturm auf das Stilfserjoch …

Die Nacht unter Sternenhimmel war etwas feucht, frühmorgens fing es (wie konnte es bei diesem Sommer auch anders sein …) an zu nieseln. In weiser Voraussicht hatte ein Quartett Hotelbetten gebucht …, bzw. kurzfristig Quartier in der Sauna bezogen … J Der harte Kern im Zelt und der ganz harte Kern auf der Matte unter noch-Sternhimmel, umschwirrt von kleinen Quälgeistern – sprich Mücken. Nach mehr oder weniger Schlaf rückte der Start in greifbare Nähe … 6 Uhr …
bei „go“ gings los … Zunächst in Einwärmtempo, dann packte doch einige der Ehrgeiz und einige fielen aus dem Tross. Kein Problem, die selektive Steigung nach Schalders verkleinerte den Abstand wieder und man traf sich beim Wechsel. Schnell aus den Radklamotten raus und Laufschuhe an- bis auf Hermann, der auf das Mountainbike umstieg. Das Wetter war nicht schlecht, der dichte Nebel setzte sich in kleinen Wassertröpfchen überall fest.
Ein Grüppchen war sofort hinter der ersten Ecke verschwunden. Diese wollte wohl die Lorenzischarte als erste erreichen? Fehlschluss … Ja, ja oberhalb der Schrüttenseen verlockte ein Weglein zum Abkürzen, das aber in den Latschen endete … Besser doch auf dem markierten Weg bleiben, dachte sich Gabi, auch wenn es einen Gegenanstieg bedeutete … Am Latzfonser Kreuz gab es für ein paar Leute einen Einkehrschwung – … sie wollten nur mal kurz Tamara „gratulieren“ … Gabi nahm das zum Anlass um einen kleinen Vorsprung herauszuschlagen. Auch Hermann holte uns jetzt ein. Von Reinswald „rollte“ es „fast“ von alleine. Aber noch stand uns ein Brocken bevor: Von Sarnthein auf das Kreuzjöchl Meran 2000. Das Wetter, das uns bisher gnädig war, ließ Donner grollen, dichter Nebel wabberte und schlussendlich kamen wir doch noch in den Genuss eines Regengusses. Bis Falzeben. Dort wartete schon seit einiger Zeit Andreas und ihm war schon die Lust vergangen, aufs Rad zu steigen … und steckte uns mit seiner fehlenden Motivation doch glatt an … Während wir uns aufwärmten und stärkten – Hammer!!! Der Himmel war plötzlich klar … 19 Uhr … was wäre, wenn …? Wer macht mit? Gabi drängte, aber niemand wollte mehr so recht … voraussichtliche Ankunft auf dem Stilfserjoch (etwa 75km und etwa 2500Hm) – 1 oder 2 Uhr nachts …
L
Naja, so bleibt halt noch eine Rechnung offen. Wir kommen wieder!! Und diesmal dauert es nicht zwanzig Jahre ….

 

 


 




© Läuferclub Bozen 2017 | Stn. 80018140212 | Mwst. 01374480216 | web by Live-Style Agency